Die
Fürther Nachrichten stehen heute ganz im Zeichen des frisch eröffneten »Stadtmuseums Ludwig Erhard«. In sage und schreibe drei Artikeln wird das Thema aus- und breitgewalzt:
Kultur-Sauerstoffzufuhr für die Innenstadt
Geschichte mitten in der Stadt
Mosaiksteine aus dem farbigen Vorort Italiens
In letztgenannten Beitrag glaubt dessen Autor darauf hinweisen zu müssen, daß es in Fürth dem Vernehmen nach reichlich »Neunmalkluge« gäbe [1]. Da fühlt sich der
zonebattler natürlich sofort angesprochen und zögert nicht, seine Meinung kundzutun. Allerdings vorerst nicht zum neuen Stadtmuseum, zu welchem er sich eine solche bislang noch nicht bilden konnte, sondern zum Überraschungs-Coup des Eröffnungs-Ehrengastes Staatsminister Thomas Goppel, der unser Gemeinwesen zur »
Wissenschaftsstadt Fürth« befördern möchte. Das, wertes Publikum, erscheint mir angesichts der Nachbarschaft zu Erlangen und Nürnberg als reichlich übertrieben, wenn nicht nachgerade lächerlich.
Bad Fürth wäre allemal die stilvollere Alternative!
[1] desgl. siebengescheite Schreiberlinge (Anm. des Verf.)
Autor:
zonebattler Rubrik:
Ansichtssachen Datum: 10. Feb. 2007, 7:59 Uhr